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Heizungsförderung durch BAFA Erneuerbare Energien

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Erneuerbare Energien mit dem "Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien". Nutzen Sie die Förderung Ihrer neuen Heizung mit den attraktiven Konditionen der BAFA. Hier finden Sie alle Informationen zu diesem Förderprogramm.

Marktanreizprogramm der BAFA

Erst im Juli 2010 wurde das Marktanreizprogramm nach einer kurzen Sperre zu neuen Bedingungen wieder freigegeben. Verbraucher kommen somit wieder in den Genuss der staatlichen Förderung für Ihre neue Heizung. Die Förderung aus dem Marktanreizprogramm der BAFA ist auf Solarthermie, Biomasse und Wärmepumpen fokussiert. Attraktive Zuschüsse können die Investionssumme in Ihre neue Heizung senken. Somit rechnet sich Ihre Heizung noch schneller.

Diese Förderung für Heizung schließt in der neuesten Form folgende Anlagen aus:

Dies zeigt den klaren Fokus auf Bestandsgebäude und somit auf Austauschheizungen.

Hier finden Sie alle Mitteilung der BAFA zu dieser Umstellung.

Solarthermie gefördert durch die BAFA

Mit der letzten Änderungen werden Solarkollektoranlagen, die ausschließlich der Warmwasserbereitung dienen, nicht mehr gefördert.

Die BAFA fördert Solaranlagen, die Warmwasser und Heizung unterstützen. Bei Erstinstallation bekommen Sie 90 Euro je angefangenen qm für Anlagen bis 40 qm Fläche. Dabei müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

Für größere Flächen wird ab dem 41qm nur noch eine Förderung von 45 Euro pro qm Fläche gefördert.

Die genauen Angaben und Daten zur Förderung finden Sie hier.

Biomasse gefördert durch die BAFA

Die BAFA fördert Heizungen, die Biomasse (Holz) zur Wärmeenergieerzeugung nutzen. Es werden nur Ausstauchheizungen gefördert. Das heißt, dass bereits vorher eine Heizung in dem Gebäude installiert gewesen sein muss. Weiterhin muss ein hydraulischer Abgleich durchgeführt worden sein. Ab Janur 2011 muss ebenfalls eine Umwälzpumpe der Effizienzklasse A verbaut sein.

Folgende (automatisch bestückte) Biomasse Heizungen werden gefördert (Mindesförderung):

Dies gilt für Anlagen mit einer Leistung von 5 kW bis 100 kW (Nennwärmeleistung). Generell gilt ein Förderbetrag von 36 Euro je kW Nennwärmeleistung. Ferner sind auch Kombinationskessel (Holzpellets und Scheitholz), die über ein Mindest-Pufferspeichervolumen von 55 l/kW für den handbestückten Teil der Heizungsanlage verfügen.

Die genauen Bedingungen der BAFA zur Förderung für Biomasse Heizungen finden Sie hier.

Wärmepumpen gefördert durch die BAFA

Auch bei den Wärmepumpen beschränkt sich die Förderung auf Heizungsanlagen, die ausgetauscht werden. Somit besteht hier keine Fördermöglichkeit für Neubauten. Geförderte Wärmepumpen müssen zur Warmwasserbereitung und der Heizenergiegewinnung dienen.

Folgende Vorraussetzungen sind dabei zu erfüllen (Zusammenfassung):

Elektrische Wärmepumpen müssen mit einem Stromzähler und einem Wärmemengenzähler, der die abgegebenen Wärmemengen misst. Bei gasbetriebenen muss dies anstatt mit einem Stromzähler mit einem Gaszähler geschehen.

Mit einer Fachunternehmererklärung muss eine Jahresarbeitszahl von mindestens 4,3 (Sole/Wasser und Wasser/Wasser Wärmepumpen) und 3,7 bei Luft/Wasser Wärmepumpen mit elektrischen Antrieb erreicht werden. Gasbetriebene Wärmepumpen müssen eine Jahresarbeitszahl von 1,3 erreichen. Auch ist der hydraulische Abgleich durchzuführen und ein Nachweis für die Anpassung der Heizkurve der Heizungsanlage zu erbringen.

Abschließend muss der COP-Wert, der für die Berechnung der Jahresarbeitszahl genutzt wurde, mit einem Prüfzertifikat nachzuweisen.

Finden Sie hier die genauen Bestimmungen.

Förderungshöhe für Wärmepumpen

Es werden 20 Euro/m2 Wohnfläche bzw. beheitzter Nutzfläche gewährt. Bei elektrisch betriebenen Pumpen liegt dieser Betrag bei 10 Euro/m2.

Folgende Höchstgrenzen gelten für die Förderung (elektrische Luft/Wasser Pumpen 50% davon):

Diese Förderung wird bei der Installation einer Solaranlage mit einem Kombinationsbonus von 500 Euro versehen.

Hier finden Sie die Unterlagen für die Förderung.

Ratschlag vom Experten für Heizungen:

Sollten Sie den Einsatz von regenerativen Energie in Erwägung ziehen, so ergibt es Sinn sich vor der Maßnahme über die aktuellen Bedingungen einer BAFA Förderung zu informieren. Durch die Förderung Ihrer Anlage können Sie die Investitionssumme senken.

 

Alle hier gemachten Angaben sind nur als Information zu werten und ersetzen nicht eine konkrete und fallbezogene Beratung. Informieren sich vor der Auswahl einer neuer Heizung über den aktuellen Stand der Förderbedingungen. Alle Details finden Sie auf der BAFA Seite.

Stand 09/2010; Alle Angaben ohne Gewähr