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Holzpellet

Das Heizen mit Pellets wurde in den letzten Jahren vor allem aufgrund der Subventionierung von effizienten Heizungssystemen immer beliebter. Neben dem herkömmlichen Anwendungsbereich des Ein- oder Zweifamilienhauses ist es mittlerweile üblich, derartige Systeme auch in größeren Wohnhäusern einzusetzen. Bedingt durch einen gut entwickelten technischen Hintergrund und die Möglichkeit energieeffizienter zu heizen, werden Pelletsysteme zunehmend genutzt.

Platzbedarf, Transport und Heizleistung

Vor der Installation einer Pellet-Heizung ist zu bedenken, dass dieser Heizungstyp sehr viel mehr Platz in Anspruch nimmt als andere Heizungsanlagen. Denn neben dem Raum für den Heizkessel muss auch genügend Lagerraum Für den Brennstoff vorhanden sein. Laut Heizungsexperten benötigen Anlagen mit einem Heizwert von einem Kilowatt Pellets-Lagerflächen von mindestens einem Kubikmeter. Dementsprechend lässt sich die benötigte Fläche für stärkere Systeme ermessen.

Zudem ist zwingend darauf zu achten, dass sich Brennkessel und Brennstoff nicht zu weit entfernt voneinander befinden. Im Falle einer kurzen Distanz zwischen Brennstoff und Brennkessel reichen schon simpelste Fördereinrichtungen, um die Pellets vom Lager zum Kessel zu transportieren. So gibt es z.B. spezielle Pellets-Behälter mit einer Verjüngung in Ausfallrichtung, die über dem Brennkessel angebracht werden und so den Transport der Pellets zum Brennkessel übernehmen. Ist jedoch die Entfernung zwischen Brennkessel und Lagerraum zu groß, so ist die kostspielige Anschaffung einer Anlage zum Ansaugen der Pelletstücken nicht zu umgehen. Hierdurch ergibt sich letztendlich nicht nur eine gewisse Komplexität der Anlage sondern auch ein vernehmbarer Geräuschpegel. In diesem Fall kann es notwendig werden, zuführende Türen zum Pelletsystem zusätzlich gegen Schallwirkung zu dämmen. Hilfestellung zu diesem wichtigen Aspekt kann in der Regel der Heizungsspezialist geben. Dieser sollte in jedem Falle vor einer Installation zur Beratung herangezogen werden.

Zur Bemessung des benötigten Brennwertes eines Pelletkessels kommt es neben dem zu beheizenden Wohnraum auch auf die Anzahl der anzuschließenden Öfen an. Wird ein vollständiges zentrales Heizungssystem auf diese Weise mit Wärmeenergie versorgt, so sind Anlagen in der Größe von 20 bis 30 Kilowatt keine Seltenheit. Soll nur ein einziger Ofen beheizt werden, so reicht schon eine Anlgae von 10 Kilowatt. Jedoch gilt es in diesem Zusammenhang zu beachten, dass für die Heizleistung nicht nur die angegebene Kapazität des Brennkessels, sondern auch die jeweilige Pelletqualität von entscheidender Bedeutung ist.

Vorteile gegenüber dem Heizen mit Holzscheiten

Holzpellets werden aus Holz und Sägenebenprodukten hergestellt. Gegenüber normalem Brennholz haben sie den großen Vorteil, dass sie automatisiert eingesetzt werden können. Mit speziellen Fördereinrichtungen werden die Pellets aus dem Pelletbunker zum Heizkessel transportiert und dort beinahe rückstandsfrei Verbrand. Der Heizwert von Pellets beträgt ca. 4,5 kWh/kg schwankt aber mit der Zusammensetzung (Holzarten).

 

Interessante Links:

Heizen mit Pellets

Pelletheizung - die CO2 neutrale Alternative

DEPV e.V.