Luftwärmepumpe für Mietwohnungen

Bei der Neuerrichtung eines Mehrparteienhauses stellt sich für die Bauheeren die Frage nach dem Heizsystem und den langfristigen Folgen. An dieser Stellen möchten wir ein Beispiel aus Niedersachsen vorstellen, in dem eine Wärmepumpe in einem neu errichtetem Sechs-Parteienhaus mit ca. 450qm Wohnfläche installiert wurde.

Luftwärmepumpe für Mietwohnungen

Kombination aus zentraler und dezentraler Luftwärmepumpe

Das Haus ist ein KfW55 Haus und setzt auf die zentrale Gewinnung der Heizenergie durch eine außenliegende Luftwärmepumpe für die Fußbodenheizung und die dezentrale Erzeugung des Warmwassers inkl. Luftwärmetauscher (siehe Foto) in den Wohnungen.

 

Bei der Planung der Immobilie sollten die folgenden Ziele des zukünftigen Vermieters in Einklang gebracht werden:

Bei den Anschaffungskosten liegt ganz klar der große Nachteil der Wärmepumpe gegenüber einer Versorgung mit einer Gastherme. Aus Sicht des Vermieters stellte sich die Gesamtsituation aber wie folgt dar:

Um die Immobilie langfristig attraktiv (z.B. seniorengerecht, Allergikerfreundlich) zu halten wurde die Entscheidung für die Luft-Wärmepumpe getroffen.

Die Vor- und Nachteile der Wärmepumpe für Miethäuser

Die Gründe hierfür:

Vorteile:

 

Nachteile:

 

Die Entscheidung liegt beim Bauherrn, aber um die Immobilie langfristig im Wettbewerb der lokalen Vermieter konkurrenzfähig zu halten spielen die Nebenkosten auch zukünftige eine immer wichtigere Rolle in der Kalkulation der Mieter.

 

Mehr zum Thema Förderung.

Mehr zum Thema Wärmepumpen.